Alltag im Home-Office

Hunderttausende Kolleginnen und Kollegen arbeiten zur Zeit zu Hause. Wir beschreiben hier wie Sie Ihren Arbeitsalltag auf Dauer gestalten können und was gegen „Lagerkoller“ hilft. Denn: das tägliche Leben ist in Quarantäne oder wegen der Ausgangsbeschränkungen nicht leicht.

Trennen Sie Arbeit und Freizeit räumlich
Die meisten von uns haben kein eigenes Arbeitszimmer – versuchen Sie sich aber zumindest einen Schreibtisch oder  einen fixen Arbeitsplatz einzurichten. Damit haben Sie  alle benötigten Utensilien in Griffweite und schaffen auch die geistige Trennung von Arbeit und Privatleben leichter.

Planen Sie fixe und störungsfreie Arbeitszeiten

Bei der Arbeit im Home-Office besteht die Gefahr, dass Arbeit und Freizeit „ineinander verschwimmen“. Das schadet langfristig der Gesundheit, weil Erholungszeiten fehlen.

  • Legen Sie genau fest wann Sie in Ihren Arbeitstag starten oder  wann Sie ihn beenden und halten Sie sich möglichst an Ihren Plan.
  • Für Tätigkeiten, die eine hohe Konzentration erfordern sind Störungen Gift. Stellen Sie für diese Arbeiten – wenn möglich – Ihr Handy auf lautlos, schließen Sie Ihr E-Mail-Programm und informiere Sie Familienmitglieder, dass sie jetzt Ruhe brauchen.
  • Wichtig: Um Unstimmigkeiten zu vermeiden ist es ratsam mit Ihrem Chef/Ihrer Chefin und den KollegInnen klare Regelungen für „Konzentrationsarbeit“ zu vereinbaren.

Setzen Sie sich Ziele!

Erfolgserlebnisse fördern die persönliche Zufriedenheit! Setzen Sich realistische Tages- und Wochenziele um motiviert zu bleiben.

  • Wichtig hierbei: Definieren Sie Aufgaben/Ziele mit Ihrem Chef/Ihrer Chefin konkreter als üblich um Orientierungsverlust und unterschiedliche Erwartungshaltung zu vermeiden.

Machen Sie Pausen

  • Pausen sind ein Schlüssel zu gesunder und produktiver Arbeit – die Konzentrationsfähigkeit steigt, die Anfälligkeit für Fehler sinkt.
  • Legen Sie jeweils nach etwa 1,5 Stunden eine kurze Pause und nach längstens sechs Stunden eine Pause von mindestens 30 Minuten ein.
  • Stehen Sie regelmäßig vom Arbeitslatz auf und bewegen Sie sich – damit lockern Sie Ihren Bewegungsapparat und fördern die Konzentration.

Nehmen Sie Kontakt mit Ihren KollegInnen auf!

  • Für die meisten Menschen sind soziale Kontakte eine wichtige Motivations- und Kraftquelle. Bleiben Sie daher im Austausch!
  • Auch für den beruflichen Informationsfluss braucht es Kommunikation – regelmäßige Team-Besprechungen sind auch bei der Arbeit im Home-Office empfehlenswert. Videosoftware ermöglicht hierbei einen Austausch der „echten“ Begegnungen näherkommt.
  • Aber Achtung: Nicht jede Software erlaubt „sichere“ Kommunikation. Klären Sie im Vorfeld mit Ihrem Arbeitgeber/Ihrer Arbeitgeberin, welche Software im Betrieb erlaubt ist.

Genießen Sie Ihren Feierabend

  • Da Hin- und Rückweg zur Arbeit wegfallen, fällt im Home-Office die klare geistige Trennung zwischen Arbeit und Freizeit schwerer.
  • Definieren Sie daher ein klares Ende der Arbeit und zelebrieren Sie dieses – idealerweise mit einem täglichen Ritual: Hören Sie etwa Ihren persönlichen Feierabend-Song, stellen Sie einen Wecker oder schließen Sie nach Abschalten des PCs für kurz die Augen und konzentrieren sich auf Ihre Atmung.
  • Damit „programmieren“ Sie ihr Gehirn auf Feierabend – und den haben Sie und Ihr Gehirn sich auch im Home-Office verdient.

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